| Presse |
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| Presseartikel Konzert Wiesbaden, CD Release Tour 2009 | |||||||||||
| Geht ins Ohr und bleibt auch dort
20.04.2009 - WIESBADEN Von Peter Müller Walhalla: Heydemann Groove Connection Wenn es nicht so abgedroschen klingen würde, müsste man spontan sagen: Der Name Heydemann Groove Connection ist Programm. Aber mit dem "Groove" - für die einen eine Art Bauchgefühl, für eher akademische Betrachter ein durchgängiger Grundrhythmus - ist das ja so eine Sache. In Jazz-Standards ist es wohl eher der Swing, der groovt, weil eben automatisch dieses Grinsen Grinsen ins Gesicht und ein spontanes Wippen in die Füße zaubert. Im Funk wiederum geben schon mal satte Bässe oder ausdauernd bediente Blues-Gitarren einen Groove, der nun nicht gerade nach Count Basie oder Paul Kuhn tönt. Was das nun alles mit famosen Kölner Jazzern um Felix Heydemann zu tun hat? Ganz einfach: Der unter anderem beim New Yorker Saiten-Papst John Abercomble ausgebildete Gitarrist, der mit Blick auf seine diversen Band-Projekte ein echter Workaholic sein muss, hat mit seiner Connection eine ganz eigene These zum Thema "Groove" entwickelt. Wenn man so will, den Begriff sehr weit gefasst, und mit seinen kongenialen Partnern zeitgemäßen Jazz mit traditionellen kurzgeschlossen. Im gut besuchten Walhalla-Spiegelsaal sorgen Heydemann (Gitarre), Dirk Schaadt (Hammond B3), Marcus Möller (Drums) und Denis Gäbel (Tenor-Sax) für einen virtuosen Steigerungslauf der bei einem nicht mehr ganz jungen Standards ("Broadway") startet und mit fulminanten Mixturen aus Soul- und Freejazz endet. Ganz gleich, was die vier Musiker auch anpacken, ob "Cold duck time" des grandiosen, aber leider in Vergessenheit geratenen Saxofon-Magiers Eddie Harris, Larry Goldings Arrangement des Stevie-Wonder-Songs "Big brother" oder ihre eigenen Stücke, die so putzige Titel wie "Gut gelaunt" oder "Women & Becks energy" tragen - der Sound von Heydemanns Groove Connection ist so mitreißend wie zeitlos. Immer als eine Einheit Das Wohltuendste daran: Trotz großartiger Instrumentalisten, entsprechend ausladender Soli und teilweise komplexer Strukturen wirken Band und Sound immer als eine Einheit. Es läuft, improvisiert sich auseinander, fügt sich immer wieder fast organisch zusammen, geht ins Ohr und bleibt auch dort - was man vielen verkopften Stücken so mancher Kollegen nicht behaupten kann. Und je länger das begeistert goutierte Konzert der Connection dauert, um so mehr drücken die Jungs mit hör- und sichtbarem Vergnügen aufs Pedal: "Exklusive Freak Show", Titel-Track der aktuellen CD, oder "Cherry 2000" - Dirk Schaadts Hammond-Oldtimer qualmt, Marcus Möller lässt die Stöcke fliegen, Dennis Gäbels Sax-Läufe werden stetig brillanter und Bandleader Heydemann holt die "Freaks" immer wieder zusammen. Ein klasse Konzert, das Tradition und Moderne appetitlich vermengt - im Groove natürlich. |
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| "New Ways - Felix Heydemann Quintett" | |||||||||||
| „Die Rückbesinnung zur Klarheit und Melodie in der Jazzmusik hat ein neues Bewußtsein für die Musiker und das Publikum hervorgebracht. Felix Heydemann und seine first class Besetzung mit Niels Klein, Saxophon dem den Festivalbesuchern bekannten Pianisten Thomas Rückert, mit Markus Schieferdecker am Bass und – auch hier eine Wiederkehr – Hendrik Smock am Schlagzeug, bieten ein Konzert voller Frische und Spontaneität.
Die Kompositionen Heydemanns spannen einen erzählerischen Bogen, der selbst in der Improvisation nicht verlassen wird. Elemente des Harbop und arrangierte Standards von Shorter, Binney, Potter u.a. runden das Bild. [...]“ |
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| „Temporeicher Hardbop mit Felix Heydemann" | |||||||||||
| "Richtig zur Sache ging es am Samstagabend im gut besuchten Jazzclub Henkelmann, als das Felix Heydemann Quintett dem Publikum mit temporeichem Hardbop einheizte.
Alle fünf Musiker sind an ihrem Instrument absolute Spitzenklasse und konnten das mit ihren rasanten Eigenkompositionen auch auf beeindruckende Weise zeigen. Über den swingenden Rhythmen von Schlagzeuger Hendrik Smock und dem treibenden Bass von Markus Schieferdecker hatten vor allem der Saxophonist Niels Klein und Felix Heydemann reichlich Gelegenheit, Ihre grenzenlose Virtuosität in vielen mitreißenden Soli vorzuführen. Doch auch Pianist Thomas Rückert sorgte am Flügel nicht nur für glänzende Begleitarbeit, sondern auch für so manchen solistischen Glanzpunkt. [...] So gefühlvolle, wunderbar ausarrangierte und mit so herrlicher Finesse ausphrasierte Musik... [...] Das Publikum war regelrecht hingerissen." |
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| CD Besprechung "Jazz PODIUM" Mai 2005 | |||||||||||
| Georg Ruby
Blue Art Orchestra The Topaz Session RubyRec 03/JazzHausMusik "Seit 1990 gibt es das Blue Art Orchestra des Georg Ruby. Ruby, langjähriges Mitglied der Kölner Jazz-Haus-Bewegung, Leiter des Labes JazzHausMusik, Pianist, Arrangeur, ist in seiner Big-Band-Arbeit bekannt für ganz besonders farbenreiche Klangeffekte. „The Topaz Session“, benannt nach dem bekannten Kölner Tonstudio, sticht aus den vielen Big-Band Aufnahmen der Gegenwart durch die Satzarbeit heraus. Die Sätze der Bläser oder Saxophone verbinden nicht die üblichen Solopartien, sondern gestalten äußerst einfallsreich lange Partien, erzählen Geschichten, machen die dritte CD der Band zu einem besonderen Klanerlebnis. Mit von der Partie sind mit der Altsaxophonistin Christina Fuchs, ihrem Kollegen Thorsten Lehmen, dem Posaunisten Bernd Lechtenfeld Solisten von internationalem Rang, ergänzt durch die Sängerin Ameli Dziemba. Erfreulich auch, dass Ruby junge MusikerInnen wie die Pianistin Laya Genc, Studentin an der Kölner Musikhochschule, und den Gitarristen Felix Heydemann einbezieht, Zukunftshoffnungen des deutschen Jazz. Geschliffene Kompositionen und Arrangements, die ihre Wirkung entfalten, hat Ruby bei Kenny Wheeler, Django Bates, Francy Boland und Maria Schneider entliehen. Titel die in der vorliegende Originalform bisher nur von Originalformationen der Arrangeure gespielt wurden. Die große Qualität des Blue Art Orchestra wird Ihnen gerecht und macht die Aufnahme zu einem großen Gewinn." |
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| "Copenhagen/Amsterdam Connection" | |||||||||||
| "[...] Den Anfang machte die Copenhagen/Amsterdam Connection, die mit klassischem Jazz Sound und traditionellen Stilen zwischen Bebop, Swing und Latin auftrumpfte. Nicht nur für die Iserlohner Jazz-Fans waren sie keine Unbekannten – besonders Gitarrist Felix Heydemann nicht, der erst unlängst mit seinem eigenen Quintett auftrat. Auch gestern bestimmte er mit dem warmen, weichen Klang seiner bauschigen Jazzgitarre den Charakter der fünfköpfigen Formation. [...]"
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| "Copenhagen/Amsterdam Connection - ein voller Erfolg" | |||||||||||
| "[...] Die Kulturring-Verantwortlichen dürfen sich auf die Schulter klopfen lassen. Mit der „Copenhagen/Amsterdam Connection“ hatten sie die richtige Combo gebucht. In nahezu klassischer Bebop-Besetzung präsentierte sich die international besetzte Band mit einem Sound, der sich - wie erwartet – um die halbakustische Gitarre gruppierte. Mit flinken Fingern entlockte Felix Heydemann dem Instrument begeisternd schnelle und perfekt an passende harmonische Scales angelehnte Soli, in sich versunken und mit dem Instrument verschmolzen. [...]" |
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| "...professioneller Jazzabend" | |||||||||||
| "[...] und das Felix Heydemann Quintett setzte seinen Jazz obendrauf. Das Kölner Ensemble gastierte auf Einladung des Gemeindekulturringes Weyhe im Rahmen der losen Reihe "Jazz in der Mühle" und hielt sich nicht lange mit Phrasen auf.
Mitten hinein ins volle Leben musizierte die Combo aus Felix Heydemann (Gitarre), Felix Petry (Saxophon), Thomas Rückert (Klavier), Markus Schieferdecker (Bass) und als Gast am Schlagzeug Golo Maichel. Das Quintett liegt stilistisch beim Straight Ahead, geht musikalisch also stramm geradeaus: ein sehr rhythmischer Jazz, dann und wann mit modernistischen Einwürfen, nie aber abstrakt oder gar „cool“. Solche Musik braucht Profis. Sowohl Heydemanns Eigenschöpfungen wie „Big Best“ oder „Layer Days“ [...] als auch Arrangements von Jazz-Standards („My Ideal“) oder verjazzte Pop-Evergreens ließen nicht viel Luft für Dilletantismus. Der war von den Männern auf dem Mühlenpodium aber auch gar nicht zu befürchten. Gestandene Jazzer mit aufschlussreichen Biographien scharten sich um den Kopf des Quintetts, der als 29-Jähriger bereits über reichlich Erfahrung verfügt. Heydemann hat nicht nur Jazz in Köln und Amsterdam studiert, sondern ein Stipendium in den USA verbracht. Der Gitarrist spielte im Bundesjugendjazzorchester – und wurde vom Orchesterleiter, der Legende Peter Herbolzheimer, später in dessen Konzertbesetzung aufgenommen. [...]“ |
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